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Friday, July 20, 2007

Am Anfang des Jahres...

Die Zeit geht unglaublich schnell vorbei. Seit ich nach Berlin gekommen bin, sind nun schon sechs Jahren vergangen. Und dieses Jahr ist das siebte! Bisher habe ich hier natürlich eine sehr schöne Zeit verbracht. Aber in letzter Zeit denke ich manchmal darüber nach, ob ich weiter in Berlin bleiben soll. Ich könnte einfach nur “ja“ sagen. Berlin bleibt für mich die interessanteste Stadt in Deutschland. Aber wenn ich realistischer denke, ist es gar nicht einfach, mich hier selbstständig zu machen, besonders als freier Mitarbeiter. Der Arbeitsmarkt in Berlin ist immer noch kühl. Und im Gegensatz zu Düsseldorf oder Frankfurt gibt es hier nicht viele japanische Firma. Außerdem ist Berlin bei japanischen Touristen nicht so populär wie Paris oder London. Ich weiß, dass Beschweren mir gar nichts bringt, aber manchmal sehe ich für diese Stadt mehr negative als positive Aspekte, obwohl ich bislang und auch jetzt noch das Leben in Berlin sehr genieße. Auf jeden Fall wird dieses Jahr für mich enorm wichtig werden, um meine zukünftige Richtung zu denken. Wenn ich eine Chance bekomme, will ich alles tun und alles probieren, damit ich später nichts bereuen muss. Vielleicht muss ich trotzdem in naher Zukunft Berlin aus verschiedenen Gründen verlassen. Ich weiß es aber nicht. Mal sehen, was 2007 bei mir alles passiert!

Neulich habe ich von einer deutschen Freundin, die ich in Berlin kennengelernt habe, eine Mail bekommen. Sie ist Korrespondentin bei Reuters und ist gerade von Mailand nach Tokyo versetzt worden. Es hat mich gefreut, zu hören, dass sie sich in Tokyo gut einlebt. Dann ist mir eine Idee eingefallen. Und zwar habe ich viele Fotos von Tokyo, die ich im letzten November gemacht habe. Ich habe mir überlegt, ob ich diese Fotos mit deutschen oder englischen Kommentator zeigen könnte, für die Ausländer, die sich für diese Stadt oder Japan allgemein interessieren. Vielleicht ist es guter Kontrast zu meinem Berlin-Blog.

Dieses Jahr will ich mehr Beiträge auf Deutsch schreiben!
(24.1.2007)

Thursday, July 19, 2007

Am Anfang...

Vor genau einem Jahr habe ich mit meinen japanischen Blog „Berlin-Chuo-eki“ (zu Deutsch „Berlin Hauptbahnhof“) angefangen. Jetzt habe ich beschlossen, hin und wieder auch Beiträge auf Deutsch oder English zu schreiben, in der Hoffnung, dass meine deutschen Freunde oder andere Leute, die kein Japanisch können, sich aber für Berlin oder Japan interessieren, sie lesen werden. Diese Idee hatte ich eigentlich schon lange. Vor ein paar Monaten habe ich einmal probiert, mein Blog auf English zu schreiben. Aber das hielt nicht lange an. Nun versuche ich erstmals, auf meiner Alltagssprache Deutsch zu schreiben. Denn ich denke, ich kann dies besser als auf English zu schreiben, hoffe ich zumindest.

Ansonsten bin ich von einer japanischen Schriftstellerin angeregt worden, auf Deutsch zu schreiben. Sie heißt Yoko Tawada (多和田葉子) und wohnt seit 1982 in Hamburg. Sie begann, die deutsche Sprache als zweite Fremdsprache an der Universität Waseda zu lernen. (Ich habe früher auch an dieser Uni studiert, allein deshalb ist sie mir schon sympathisch). Von anderen japanischen Schriftstellern unterscheidet sie, dass sie nicht nur auf Japanisch, sondern auch auf Deutsch Romane schreibt. Sie ist schon mit einigen Literaturpreisen in Japan und auch in Deutschland ausgezeichnet worden. Für Schriftsteller aus meinem Heimatland ist es ziemlich außergewöhnlich, dass sie nicht nur in ihrer Muttersprache Romane schreiben. Ich war neugierig auf sie und warum sie so perfekt Deutsch kann, obwohl sie Deutsch an der Uni nur als „zweite Fremdsprache“ hatte. Leider habe ich ihre Romane noch nicht gelesen, aber dafür ihren Essay „Exophony“. Das ist mein Lieblingsbuch und ich finde es wirklich interessant, darin zu lesen, welche Gedanken sie über die Sprache hat und wie sich ihre eigene Sprache durch das gleichzeitige Sprechen der so unterschiedlichen Sprachen Japanisch und Deutsch entwickelt hat. An einer Stelle dieses Buches schreibt sie folgendes, was man auf Deutsch ungefähr so übersetzen kann: „Wenn Sie Deutsch lernen, empfehle ich Ihnen, auf Deutsch Tagebuch zu schreiben. Grammatische oder andere Fehler interessieren Sie zunächst nicht und schreiben Sie einfach, was Sie schreiben möchten, immer mit Spaß. Es kann sein, dass Sie dabei über Sachen schreiben, über die sie nicht den Mut haben, sie in Ihrer eigenen Sprache auszudrücken. Hier kann die Distanz der Fremdheit helfen. Dann kann man sagen, dass Sie sich selbst neu entdeckt haben. Auch das ist eine Bedeutung des Lernens von Fremdsprachen.“

Das hat mich ziemlich gereizt und ich versuche nun auch, mit Spaß auf Deutsch zu schreiben, wie sie es vorschlägt.


Waseda Universität Tokio (April 2003)

(5.8.2006)

Sunday, November 06, 2005

"as one Japanese"

Today I would like to explain a bit more why I started writing this English blog. One of the things suprised me when I came to Berlin five years ago was to know that quite a few people are interested in Japan. In the university I got to know German students studying Japanology. I was very suprised to see that they were learning hard to master Japanese. I also got aquainted to people who I wouldn't get to know if I weren't Japanese.

When I lived in Japan, I had little opportunity to know how foreigners look at Japan, so I found it interesting to see Japan objektively from the outsiders' point of view. Many times people asked me questions about Japan on all kinds of topics such as traditional culture, modern film, history and politics. Sometimes I felt ashamed when I could not answer to these questions very well. It is sometimes difficult to answer to a political question like "why prime minister Koizumi's visit to Yasukuni-temple is controversial?" However I am sometimes asked to state my own opinion, because I'm Japanese.

As one Japanese who lives in a foreign country I think it is important for me to be able to explain all kinds of things about Japan in English and German. I hope that this blog will be a goog exercise for me and help to meet with many people. To begin with I will talk about my home town Yokosuka.

Thursday, October 27, 2005

Berlin no kaze


In this summer I began my weblog under (http://berlinhbf.exblog.jp/). Here I’m writing about my life in Berlin and the city itself. It’s a great fun for me. Fortunately more and more people are accessing my weblog. I think it's a pity that my friends from Germany and other foreign countries cannot read it, because it is written only in Japanese.

That's why I have decided to make an English blog, too. This is a big challenge for me, because my English is very poor. But I will try! In the English version I would like to write not only about Berlin, but also about my home country Japan with many photos, namely my hometown Yokosuka, my friends, Japanese culture, society, and sometimes politics. Of course I will keep reporting on the capital of Germany! The city is changing day by day. Here a lot of construction is going on. Berlin is drawing world's attention, because FIFA world cup will be held in Germany next year. It will be very exciting for me to report my second hometown.

As I said, my English is not good. In principle, I will ask friends to correct my articles before posting, but sometimes I may post them without correction. So if you find mistakes in my articles, don’t hesitate to correct them! I will appreciate any help.

So have a lot of fun!