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Die meisten Läden im neuen Gebäude sollen im Oktober 2008 eröffnen.Blog Ranking
My life in Berlin. Between Germany and Japan.
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Die meisten Läden im neuen Gebäude sollen im Oktober 2008 eröffnen.
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Schon von alters her erfreuen sich die Japaner besonders an den Kirschblüte. Unter den blühenden Bäumen essen und trinken sie zusammen mit Familie, Freunden oder Arbeitskollegen. Das ist ein wichtiger Brauch im japanischen Frühling. Aber vorsichtig! Wenn man einen guten Platz in einem bekannten Park ergattern möchte, muss man sehr oft bereits mehrere Stunden vorher den Platz reservieren.
Den Kontrast zwischen den Kirschbäume und Kiefernbäume fand ich sehr hübsch! Das ist in meiner Heimatstadt Yokosuka.
Der Kirschblüte an der Hochschule, wo mein Vater arbeitet, ist auch besonders schön! Leider dauert die Kirschblüte nur etwa eine Woche. Diese Schönheit und ihre Vergänglichkeit haben die Lebensanschauung der Japanern seit alters her beeinflußt. Man kann dieses Thema in zahlreichen japanischen Gedichten oder japanischer Literatur wiederfinden.
In Asakusa gibt es eine Straße namens Kappabashi-Straße (合羽橋通り). Hier kann man sämtliche Küchenwaren kaufen, z.B. Einrichtungen, Dekorationen oder spezielle Messer. Diese Straße ist deshalb eigentlich für Fachleute aus der Gastronomie. Aber da die Sachen, die dort verkauft werden, sehr interessant sind, ist die Kappabashi-Straße auch bei Touristen sehr beliebt.
Der bekannteste Gegenstand, den man dort finden kann, heißt „Sample“ (食品サンプル) und ist aus Plastik. „Sample“ werden in den Vitrinen japanischer Restaurants ausgestellt, damit man vor der Bestellung das Essen visuell auswählen kann. In letzter Zeit werden die „Sample“ nach und nach mit Fotos in der Speisekarte ersetzt. Aber es gibt sie immer noch. Die feinen handwerklich hergestellten japanischen „Sample“ werden sogar exportiert. Wie Ihr hier sehen könnt, sind die verschiedenen „Sample“ fast wie ein Kunstwerk. Im Restaurant ist der Kunde daher vielleicht enttäuscht, da das bestellte Essen eventuell wesentlich unattraktiver aussieht als sein „Sample“ ;). Hier seht ihr „Sample“ von verschiedenen Ra-men-Gerichten (ラーメン、Chinesische Nudeln). Ich zeige euch noch einige weitere Beispiele.
Gebratener Fisch (焼魚) und Weizennudeln (そば).
Verschiedener roher Fisch (刺身).
Und natürlich viele bunte Sushi (寿司)!
Die Biere (ビール) sehen auch echt aus, oder?
Frohes neues Jahr!
Diese Jugendlichen beweihräuchern mit den Weihrauchstäbchen ihre Köpfe. Der Rauch des Tempels soll Glück bringen. Es heißt, dass sie durch Beweihräucherung klüger werden;-).
Der schöne fünfeckige Turm (五重塔) vom Senso-ji Tempel war erstmals im 10. Jahrhundert errichtet worden. Er wurde daraufhin mehrmals niedergebrannt oder vom Krieg zerstört und immer wieder neu aufgebaut. Der heutige Turm wurde 1973 errichtet.
An der westlichen Seite des Tempels befindet sich der älteste Vergnügungspark in Japan „Hanayashiki“ (花やしき). Als ich durch die Straße gelaufen bin, hatte ich das Gefühl, in die Vergangenheit von Tokyo vor 30 oder 40 Jahren zurückzugehen. Die Straße mit ihren alten und kleinen Läden kann man noch oft in Shitamachi (下町) sehen. Der junge Takeshi Kitano arbeitete eine Zeit lang in Asakusa als Komiker.
Nächstes Mal werden wir in Richtung Ueno weiterlaufen.
Meine Heimat Yokosuka (横須賀) liegt südlich von Tokyo und Yokohama. Deshalb ist es dort ein bisschen wärmer als in den anderen beiden Städten. Die Stadt produziert gute Mandarinen (みかん).
Während meines Aufenthalts in Japan genau vor einem Jahr habe ich mit meiner Mutter ein Mandarinenfeld in Tsukuihama (津久井浜) besucht. Mandarinen sind typische Winterfrüchte in Japan. Auf dem Tisch jeder Familie kann man einen Korb mit Mandarinen sehen. Natürlich kann man auch in Deutschland Mandarinen kaufen, aber ich finde japanische Mandarine saftiger und süßer.
Die geernteten Mandarinen werden von diesem Man nach Qualität sortiert.
Dann werden die Mandarinen in einen Karton gepackt und nach ganz Japan geliefert.
Vom Feld auf dem kleinen Berg konnte ich in der Ferne die Bucht von Tokyo (東京湾) sehen. Immer im Oktober und November kann man auf diesem Mandarinenfeld gegen eine Gebühr von 800 Yen (c.a. 5 Euro) selbst Mandarinen ernten. Ich freue mich, im nächsten Frühling in Japan wieder Mandarinenen genießen zu können!
Anfang November 2006 habe ich vor dem Kaminari-Tor meine zwei Freunde aus Berlin wieder getroffen, eine Japanerin und einen Deutschen. Sie waren gerade durch Japan gereist.
Hinter dem Kaminari-Tor führt die Nakamise-Gasse (仲見世) bis zum Senso-ji Tempel. In der Gasse gibt es links und rechts viele kleine Geschäfte mit Süßigkeiten, Spielzeug, Kimonos, und Souvenirs, usw.
„Daruma“ (達磨) ist eine der bekanntesten und auch beliebtesten Glücksbringer in Japan. Die zwei Augen von Daruma sind noch leer, wie ihr auf dem Foto seht. Wenn man einen Daruma geschenkt bekommt, soll man beim Malen eines Auges an einen Wünsch denken. Wenn der Wünsch tatsächlich in Erfüllung geht, kann man auch das zweite Auge malen. Interessanterweise habe ich auch in Berlin Daruma-Laden (http://www.daruma-shop.de) gefunden!
Der Senso-ji Tempel (浅草寺) ist der älteste und bedeutendste Tempel von Tokyo. Beim nächsten Mal erzähle ich Euch noch mehr von ihm.
Von Kanda-Myojin zur Universität Tokyo ist es zu Fuß nicht weit.
Universität Tokyo hat 5 Campus und dieser Hongo-Campus ist der grösste. Hier gibt es sogar einen kleinen Teich. Der Name Sanshiro-Ike (三四郎池) leitet sich vom Namen eines bekannten Romans von Soseki Natsume (夏目漱石) ab. Ich war nach 18 Jahren wieder einmal da, aber es hatte sich nichts veränder...
Dieses rote Tor (赤門) ist ein Überrest aus der Edo-Zeit (江戸時代). Damals gehörte dieses Gelände dem Feudalherrn Kaga (加賀藩). Jetzt steht es unter Denkmalschutz.
Wir haben in einem Cafe eine kleine Pause gemacht. Ich habe mir Anmitsu (あんみつ) bestellt. Das ist japanische Gelatine (Agar) mit süßen Bohnen und Frucht. Manchmal gibt es noch ein Stückchen Eis dazu. Mein Lieblingsnachtisch!
Nachdem ich mich dort von Kunihiko verabschiedet hatte, bin ich zum Bahnhof Ueno (上野駅) gelaufen. Dieser Bahnhof ist der Nordbahnhof von Tokyo. Von dort fahren sogar direkte Züge nach Sapporo auf der nördlichen Insel Hokkaido (北海道). Einige Gleise enden an diesem Bahnhof, was mich ein bisschen an die Kopfbahnhöfe in Europa erinnert. Ich mag die Atmosphäre vom Bahnhof Ueno.
Nach langer Pause will ich an meiner Tokyo-Serie weiterschreiben.
Kanda-Myojin (神田明神) ist ein bekannter Shinto-Schrein, dessen Ursprung bis ins 8. Jahrhundert zurückreichen soll.
Vor dem Hauptgebäude ist gerade ein frisch verheiratetes Paar mit seinen Eltern fotografiert worden. Ihre traditionellen Kleidungen waren bunt und schön!
Zu dieser Zeit war der Schrein mit vielen Chrysanthemen geschmückt. Die Chrysantheme (菊) ist in Japan die symbolische Blume für den Herbst. Sie ist auch ein Symbol für die Kaiser-Familie.
So viele Holztafeln! Auf jeder steht der Name von einem Jungen und auch von der Uni bzw. Hochschule, an der er lernen möchte. Traditionell ist die Aufnahmeprüfung in Japan sehr hart, deshalb beten sie zu Gott für ihren Erfolg;).
Geographisch ist Tokyo viel komplizierter als Berlin. Das macht aber die vielfältige Landschaft von Tokyo aus. Auf dem Weg zum unserem nächsten Ziel der Universität Tokyo haben wir überraschenderweise solch eine steile Treppe gesehen. Kunihiko hat mir erzählt, dass die Kinder dort sie „Geist-Treppe“ (おばけ階段) nannten. Aber er weiß es nicht, warum sie so heißt.
Weizennudeln-Stand am Bahnhof Aoto in Tokyo (7.Nov.2006)
Die japanische Küche hat einige Ähnlichkeiten mit der Küche anderer ostasiatischer Länder wie China oder Korea, aber es gibt einen wichtigen Unterschied: Beim japanischen Essen werden Öl und Gewürze sparsam verwendet, damit der Eigengeschmack der frischen Produkte möglichst deutlich erhalten bleiben kann. Ich glaube, dass damit die hohe Lebenserwartung der Japaner zusammenhängt.
Die japanische Küche isst man nomalerwiese mit Stäbchen. Das kann für Anfänger eine große Herausforderung sein, aber das ist Übungssache.